Innovative Unternehmer vertrauen auf Ihre Marke.

Die unterschätzte Macht der Marke: Tipps zur Marken-Bildung im Mittelstand

Wissen Sie, wann Sie es geschafft haben, eine starke Marke zu sein? Wenn Ihr Produkt- oder Unternehmensname zum Synonym wird – so wie „Tempo“ zum Taschentuch und „edding“ zum Inbegriff des Permanentmarkers geworden sind. Ein paar Tipps, wie Ihnen das gelingt.

Eine Marke vereint die Vorstellungen ihrer Kunden ebenso wie deren Erwartungen an Qualität und Zuverlässigkeit des Produkts. Sie ist Identifikations- und Wahrnehmungsanker, nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für die Belegschaft, Lieferanten, Investoren und Kreditgeber. Mit anderen Worten: Eine Marke ist der größte immaterielle Wertschöpfer eines Unternehmens.

Und doch wird die Macht der Marke noch immer von einigen Unternehmern unterschätzt!

Dabei ist jeder Cent, den ein Unternehmer für seine Markenführung und -kommunikation aufwendet, ein strategisches Investment, das sich vielfach auszahlt:

  • Wer sich als Marke etabliert hat, gewinnt mehr als bloßen Umsatz.
  • Die Marke als symbolische Verdichtung der Unternehmensidentität unterstützt ein erhöhtes Kreditvolumen oder den Kursaufschlag, eine erfolgreichere Mitarbeitergewinnung oder Gehaltsvorteile, die Absatzsteigerung oder Premium-Preise.
  • Starke Marken schaffen auf vielen Ebenen Wachstum.
  • Marken besitzen einen monetären Wert, der selbstverständlich auch eine Verzinsung, also einen ROI, erwirtschaften muss.

Marketinggelder sind daher nicht, wie sonst im Controlling üblich, als reine Ausgaben zu verstehen, sondern vor allem als Investitionen in Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Da Marken ein sensibel zu behandelndes Gut darstellen, dessen Vertrauen bei Verbrauchern wie Einkäufern, bei Investoren wie Lieferanten durch Unachtsamkeit schnell verspielt werden kann, sollte das Investment weder nach Kassenlage noch nach Gutdünken geschehen. Starke Marken wachsen auf einem Boden, der bestens vorbereitet ist: mit Strategie, Kontinuität, Weitblick.

Quelle:http: creditreform-magazin.de | Autor: Thorsten Beckmann

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